H wie Habicht

Ein junger Raubvogel wird für eine trauernde Frau der beste Gefährte. Claire Foy spielt in „H wie Habicht“ eine Falknerin aus Not, die von ihrem Schützling eine Lektion fürs Leben erlernt. Die wahre Geschichte einer seltsamen Selbsttherapie.

Helen (Claire Foy) ist eine aufstrebende Naturwissenschaftlerin in Cambridge, als die Nachricht vom Tod ihres Vaters (Brendan Gleeson) sie aus der Bahn wirft. Die Liebe zu Natur und Vogelbeobachtung hat die beiden verbunden. Nun versinkt Helen in tiefe Trauer und erwirbt aus einem Impuls heraus einen jungen Habicht, den sie zähmen und abrichten möchte.

Zwei exzellente Hauptdarstellerinnen

Mit unermesslicher Geduld nähert sich sie sich dem Raubvogel an, füttert ihn, führt ihn in der Universitätsstadt auf dem Arm aus und geht mit ihm zum Jagen in den Wald. Dabei vernachlässigt sie nicht nur Karriere und Wohnung, sondern auch ihre freundschaftlichen wie familiären Beziehungen.

Mit „H wie Habicht“ verfilmt die britische Regisseurin Philippa Lowthorpe den autobiografischen Bestseller von Helen Macdonald. Auch wenn das hier dargestellte Konzept der Raubvogel-Therapie zuweilen etwas befremdlich wirkt, entwickelt der Film eine zunehmende Anziehungskraft aufgrund seiner beiden exzellenten Hauptdarstellerinnen: Claire Foy („The Crown“) und dem imposanten Habicht.

Aufnahmen von poetischer Schönheit

Mit beeindruckender Courage lässt sich Foy nicht nur auf die tiefe Trauerdepression ihrer Figur ein, sondern auch auf die Dreharbeiten mit dem Tier, das auf ihrem Arm wild flattert und das sie bändigen muss.

(Text: Redaktionsnnetzwerk Deutschland; Fotos: DCM)

Dieser Beitrag wurde 579 mal näher angesehen!