Kindern Depression erklären

Eine hervorragende Reihe für alle, die Kindern psychische Erkrankungen erklären wollen, hat der Kölner Psychiatrie-Verlag herausgebracht: „kids in balance“. Gleich drei Bücher helfen, um mit Kindern über Depression ins Gespräch zu kommen.

Papas schwarze Löcher

Papas schwarze Löcher

In diesem toll illustrierten Buch wird für Kinder ab fünf Jahren erzählt, wie Lilli die depressive Störung ihres Vaters erlebt. Sie sucht Erklärungen für etwas, was das Familienleben ziemlich auf den Kopf stellt. Und nach einem offenen Gespräch in der Familie findet Lilli ihren eigenen, kindgerechten Hilfen: Im Dunklen braucht man Taschenlampen!

Lillis Papa ist auf einmal so anders. Er schläft ganz viel, wird schnell böse oder rast auf seinem Motorrad davon. Lilli vermisst die Sternengucker-Abende, an denen sie ihren Papa ganz für sich hat, und überlegt mit Kater Mo, ob Papa wegen irgendwas sauer ist. Aber auch ihre Aufmunterungsversuche vertreiben die dunklen Donnerwolken nicht, und Lillis Magen fängt an zu grummeln und tut weh. Dann erzählt Papa Lilli von seinen schwarzen Löchern – und dass er sich Hilfe suchen wird.

Depression bei Vätern
alltagsnah und anschaulich

Das Buch stellt die Gefühle der Kinder dar und fängt sie in ihren Sorgen auf. Es zeigt, wie sich die depressive Erkrankung eines Elternteils auf ein Kind auswirken kann und wie wichtig es ist, offen mit den Kindern darüber zu sprechen.

Mamas Monster

Mamas Monster

»Mama, bist du böse auf mich?«, will die kleine Rike von ihrer Mutter wissen, die seit Tagen nur noch müde im Bett oder auf dem Sofa liegt und keine Lust zum Spielen hat. Rike ist traurig und hat Angst, dass sie etwas falsch gemacht hat.

Als Mama Rike endlich erzählt, was mit ihr los ist, staunt Rike: Ein Depressionsmonster, das Gefühle klaut. Ja gibt’s denn so was? Aber seit Rike weiß, dass Mamas Traurigkeit nichts mit ihr zu tun hat und Mama alles tut, damit sie bald wieder zusammen spielen können, geht es ihr gleich viel besser.

Leidet ein Elternteil unter einer Depression und verändert dadurch gravierend sein Verhalten, entwickeln kleine Kinder häufig Schuldgefühle. Das Kinderbuch »Mamas Monster« hilft nun den Erwachsenen, seien es die Eltern, Großeltern oder sonstigen Angehörigen, Kindern im Vorschulalter eine depressive Erkrankung zu erklären.

»Sehr gelungen ist auch die kindgerechte Erklärung der Erkrankung mithilfe des Depressionsmonsters und der Appell an die Eltern, Kinder nicht außen vor zu lassen.«
Aus dem Gutachten der Stiftung Gesundheit

Molly und das große Nichts

Molly und das große Nichts

 

In der „kids-in-balance“-Reihe des Psychiatrieverlags ist auch dieses Buch erschienen, dass sich dem Thema Depression und Suizidalität bei Kindern widmet.

Mollys Kindheit riecht nach Lagerfeuer, frisch gemähtem Gras und dem alten Dachboden im Haus der Großeltern. Doch eines Tages fängt Mollys Leben an zu verblassen. Das Nichts, das sich in ihr ausbreitet, macht ihr große Angst. Ein Bilderbuch über Leben und Nicht-leben-Wollen, das mit seinen intensiven Bildern der Sprachlosigkeit über Suizidalität entgegenwirkt.

»Ein gelungenes Bilderbuch, um Kindern und Jugendlichen das Thema Depressionen und Suizid zu erläutern und sie dafür zu sensibilisieren. Gut umgesetzt ist die für die Zielgruppe einfache Sprache und die Darstellung, wie Molly schrittweise immer weniger Gefühle hat und sich nicht mehr freuen kann. Durch die Illustrationen wird der Text passend ergänzt und die Aussage unterstrichen.«
Aus dem Gutachten der Stiftung Gesundheit

 

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Hannah-Marie Heine / Herbibert Schulmeyer
Papas schwarze Löcher
Psychiatrie-Verlag
Format:Hardcover
Auflage: 1. Auflage 2022
Seiten: 40 / 19 Euro
ISBN: 978-3-86739-233-4

Mamas Monster

Erdmute von Mosch
Mamas Monster
Psychiatrie-Verlag
Format: Hardcover
Auflage:  7. Auflage 2024
Seiten: 38 / 22 Euro
ISBN: 978-3-86739-344-7

 

 

 

 

Molly und das große Nichts

Anna Sophie Backhaus / Rosa Linke
Molly und das große Nichts
Psychiatrie-Verlag
Format: Hardcover
Auflage: 1. Auflage 2018
Seiten: 44 / 19 Euro
ISBN: 978-3-86739-126-9

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