Seit März 2020 zählt die Friedhofskultur in Deutschland zum Immateriellen Kulturerbe. Die UNESCO-Auszeichnung würdigt die Friedhöfe nicht nur als Orte individuellen Trauerns und Erinnerns, sondern auch als bedeutende, vielfältige Kulturräume – beispielsweise als größte Skulpturenparks, biodiverse Naturoasen oder lebendige Geschichtsbücher.
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums hatten der Deutsche Kulturrat und das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur in Zusammenarbeit mit der Evangelische Kirche in Deutschland und dem Deutschlandradio am vergangenen Donnerstag in die Turrell-Kapelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin zu einer Podiumsdiskussion über die kulturpolitische Bedeutung dieser Kulturform eingeladen. Knapp eine Stunde diskutierten:

Es diskutierten vlnr:
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat
Britta Behrendt; Staatssekretärin für Klimaschutz und Umwelt Berlin
Tobias Pehle, Geschäftsführer Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur
Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende Evangelische Kirche in Deutschland
Moderation: Dr. Hans Dieter Heimendahl, Kultur-Koordinator Deutschlandradio
Die Veranstaltung wurde vom Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und kann hier nachgehört werden:
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